Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR

  • Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR © Angehörige der Zeugen Jehovas im KZ-Ravensbrück, Foto: Landtag, SS-Foto 1940, MGR/SBG, Foto-Nr. 1699
  • Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR © Landtag Brandenburg: Foto: LHP, Barbara Plate

Die Ausstellung „Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR“ widmet sich Zeuginnen und Zeugen Jehovas, die im NS-Staat unter anderem im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert und später in der DDR erneut verfolgt wurden.

Von völkischen und nationalsozialistischen Kreisen wurden die Bibelforscherinnen und Bibelforscher, so der offizielle Name der Glaubensgemeinschaft bis 1931, bereits in den 1920er-Jahren als „jüdische Bolschewisten“, als „Volksverräter“ und „Kommunisten“ verunglimpft.

Rund 2 800 deutsche Zeuginnen und Zeugen Jehovas sowie 1 400 aus den besetzen Ländern wurden als „Schutzhäftlinge“ der Gestapo in die Konzentrationslager deportiert. Im KZ Ravensbrück waren bis zur Befreiung 782 weibliche und 218 männliche Bibelforscher inhaftiert.

Datum
02.10.2019 bis 19.11.2019
Preise
Frei. Die Ausstellung im Foyer des Landtages Brandenburg ist vom 2. Oktober 2019 bis 19. Dezember 2019 montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. An gesetzlichen Feiertagen bleibt sie geschlossen.
Info / Kontakt
Landtag Brandenburg
Referat V4 – Öffentlichkeitsarbeit
Alter Markt 1
14467 Potsdam