MATERA – EINE SPURENSUCHE

  • MATERA – EINE SPURENSUCHE © Stadtansicht Matera, Italien, Foto: K. T. Blumberg, Dr. Karin Tondorf

Matera gehört zu den ältesten Städten der Welt. Bereits Steinzeitmenschen besiedelten die Höhlen in den Hängen der Stadt. Griechen, Römer, Langobarden, Sarazenen und Normannen hinterließen ihre kulturellen Spuren. Mönche aus dem Orient fanden hier Zuflucht und gruben ihre Kirchen in den Fels. Später, unter feudaler Herrschaft, lebten arme Bauern und Hirten in elenden Verhältnissen unten in den Höhlen, reiche Bürger wohnten in der Oberstadt.

Als “Hölle Dantes” beschrieb der Schriftsteller Carlo Levi diesen Ort in seinem weltberühmten Erinnerungsbuch “Christus kam nur bis Eboli” (1944). Die Höhlensiedlungen galten vielen als Schande Italiens. Heute gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe, und die Stadt präsentiert sich als Kulturhauptstadt Europas 2019 unter dem Motto “Open Future”.

Datum
Zeiten / weiterführende Informationen
Mi - Sa: 14 - 18 Uhr
Info / Kontakt
Galerie blumberg_fotokunst
Jägerstr. 20
14467 Potsdam