Sacrow – das verwundete Paradies

  • Sacrow – das verwundete Paradies © Abbau des Schlagbaums in Sacrow 1989, Foto: Schultz, Lizenz: Jens Arndt
  • Sacrow – das verwundete Paradies © Villen in Sacrow , Foto: Hempelmann, Lizenz: Jens Arndt
  • Sacrow – das verwundete Paradies © Heilandskirche hinter der Mauer / Sacrow, Foto: BStU, Lizenz: Jens Arndt

Eine Ausstellung im Schloss Sacrow anlässlich des 60. Jahrestages des Mauerbaus.
7. August bis 9. November 2021

Der gesellschaftlich-politische Wandel in Deutschland, mit all den daraus resultierenden Wunden im 20. Jahrhundert, spiegelt sich im kleinen Ort Sacrow fast musterbeispielhaft wider. Besonders die beiden deutschen Diktaturen haben sich auf den Ort verheerend ausgewirkt.

Betrachtet man Sacrow heute, ist von diesen Schrecken der deutschen Geschichte äußerlich fast nichts zu bemerken. Scheinbar ‘aus der Zeit gefallen’, als ob es keine Deportationen jüdischer Bewohner und kein unmenschliches Grenzsystem der DDR gegeben hätte, liegen Ort, Schloss und Kirche in einer paradiesgleichen Idylle und ihrem dramatischen “dahinter”.

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten, Dokumente und Fotos von 7 Zeitzeug*innen, die hier einst lebten, oder immer noch Bewohner des Ortes sind. Die Wunden, die das Paradies erlitten hat, werden erst in den Gesprächen mit ihnen wirklich sichtbar.

Datum
07.08.2021 bis 09.11.2021
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Zeiten / weiterführende Informationen
Öffnungszeiten: Freitag - Montag, 11 - 18 Uhr
Preise
Eintritt 10 Euro, ermässigt 5 Euro
Tickets unter karten@ars-sacrow.de
Beachten Sie die dann geltenden Abstands- und Hygieneregelungen.