Arnold Pistiak liest: Mal so – mal so. Das Leben der Arbeiterin Anna-Maria Schultz

  • Arnold Pistiak liest: Mal so – mal so. Das Leben der Arbeiterin Anna-Maria Schultz © Arnold Pistiak, Foto: Arnold Pistiak

Das Leben der Anna-Maria Schultz ist eine poetische Chronik einer zwar erfundenen, gleichwohl authentischen ostdeutschen Frau. Geboren in den letzten Tagen des Krieges, lebt sie bis 2045. Als fiktive Zeitzeugin – sie ist Kriegswaise, Landarbeiterin, Mutter zweier Kinder, Schlosserin, Brigadeleiterin, Rentnerin – durchlebte und durchlebt sie die Kindheit in der Nachkriegszeit, ihr Erwachsenwerden, Hoffnungen und Enttäuschungen, Freude über ihre beiden Kinder, Entsetzen über den Verlust ihres Sohnes, Altern und Einsamkeit. In ihren Freuden und Leiden erscheinen die geschichtlichen Ereignisse der Jahre von 1945 bis in die Gegenwart wie in einem Brennspiegel.
In ihren Worten wie auch in den Worten über sie ertönt die Stimme der einfachen Leute des Ostens – denn es ist ein Anliegen dieser Erzählung, gerade den einfachen, den oft übergangenen Leuten des Ostens eine Stimme zu geben. Angemerkt sei, dass die Erzählung in unmittelbarem Kontext zu dem 75. Jahrestag des Tages der Befreiung steht.

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