Singende Schwäne in bizarren Landschaften – Naturerlebnis in Wanninchen (Niederlausitz)

  • Singende Schwäne in bizarren Landschaften – Naturerlebnis in Wanninchen (Niederlausitz) © Kraniche und Singschwäne, Foto: Frank Liebig , Lizenz: Frank Liebig

Wo sich über Jahrzehnte riesige Bagger ins Erdreich wühlten, um Braunkohle abzubauen, entwickeln sich heute Seen, Wälder, Trockenrasen und Feuchtgebiete. Die Heinz-Sielmann- Stiftung erwarb im Naturpark Niederlausitzer Landrücken über 3.000 ha dieser Landschaft, um der Natur dort eine zweite Chance zu geben. In den Herbst- und Wintermonaten sind es vor allem gefiederte Gäste, die in der Niederlausitz überwintern oder eine Rast einlegen. Mehrere hundert Singschwäne sind in Wanninchen zu beobachten. Sie kommen aus dem hohen Norden Skandinaviens und aus dem Baltikum, wo sie in weitläufigen Mooren und an Seeufern brüten. Seit einigen Jahren brüten sogar einige Singschwanpaare in der Region. Tagsüber suchen sie auf landwirtschaftlichen Kulturen (vor allem Wintergetreide und Raps) Nahrung. Insbesondere die großen Bergbauseen bieten ihnen dazu störungsfreie Übernachtungsplätze, die sie sich oft mit mehreren hundert Höckerschwänen teilen.

Datum
25.01.2022
Zeiten / weiterführende Informationen
Abfahrt:
8.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Preise
79,00 €