Tracking Monet. Wege seiner Gemälde

  • Tracking Monet. Wege seiner Gemälde © Museum Barberini mit Freitreppe zur Havel, Foto: Helge Mundt

Wer waren die Eigentümer und Besitzer der Werke Claude Monets, und welche Wege nahmen die Bilder seit ihrer Entstehung? In den vergangenen 20 Jahren ist die Klärung der Fragen zur Herkunftsgeschichte von Kunstwerken zunehmend in den Fokus der Museumsarbeit gerückt. Es wird intensiv zu Kulturgut geforscht, das seinen Besitzern unrechtmäßig entzogen wurde, besonders während der NS-Herrschaft, aber auch zu Zeiten der sowjetischen Besatzung, in der DDR oder in kolonialen Kontexten. Darüber hinaus liefert die Provenienzforschung neue Erkenntnisse zur Geschichte des Sammelns und zu dessen Institutionen und Protagonisten. Anhand ausgewählter Werke in der Ausstellung gibt die Führung Einblick in Möglichkeiten und Herausforderungen dieser komplexen Recherchen und stellt einzelne Sammler von Monets Werken sowie die Wege, die dessen Werke nahmen, vor. Linda Hacka ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum Barberini und für die Provenienzforschung zuständig.

Datum
Zeiten / weiterführende Informationen
Linda Hacka, Kunsthistorikerin, Museum Barberini
Preise
3,00 Euro zzgl. Eintritt