Kabale

  • Kabale © Neues Theater, Foto: PMSG

Nenn mich November.
In Berlin war es nicht mehr auszuhalten. Marthe und David scheiterten dabei, nach Kündigungen und Firmengründung wieder auf die Beine zu kommen. Der Geldautomat zog die Karte ein, der Besitz schrumpfte aufs Unverkäufliche und Nicht-Pfändbare zusammen. Weil David in einem Dorf ein altes Haus geerbt hatte, konnten sie dahin umziehen. Von diesem Neubeginn handelt der Roman „Nenn mich November“ von Kathrin Gerlof.
Neu muss nicht gut heißen. Es ist kein optimistisches Buch. Aber es ist ein Buch, das mit seiner zuweilen irritierend assoziationsreichen Sprache, mit dem Blick aus dem Dorf in die Welt eine intensive Beteiligung des Lesers erreicht. Man kann nicht unberührt bleiben davon, nicht nur wegen der erzählten Schicksale, sondern vor allem wegen der Art und Weise, wie Gerlof schreibt. (Berliner Zeitung)

MIT Bettina Riebesel, Jörg Dathe

AKKORDEON Melanie Barth

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Ab 2020 folgen weitere Matineen der „Märkischen Leselust“, darunter Bewährtes, Neues, Historisches und Kurioses, gelesen von Schauspieler*innen des Hans Otto Theaters. Instrumentalsolist*innen gestalten die musikalische Umrahmung. Die Einrichtung der Texte besorgt in bewährter Weise der Schauspieler und Literaturkenner Hans-Jochen Röhrig.
Info / Kontakt
Hans Otto Theater GmbH
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam