Der Tod und das Mädchen

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Mit einer ergreifenden Trauermusik gedachte Lutoslawski dem im amerikanischen Exil verstorbenen Béla Bartók. Ein Denkmal setzte auch Karl Amadeus Hartmann mit dem 1939 komponierten „Concerto funebre“. Das Werk richtet seine Klage an die während des Nazi-Regimes zugrunde gegangene Menschlichkeit. Dabei ist es nicht nur Ausdruck von Trauer, sondern auch eine Ermutigung zum Weiterleben. Als unausweichliches Fatum tritt hingegen der Tod in Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ auf den Plan. Gustav Mahler arbeitete das Meisterwerk zu einer kongenialen Fassung für Streichorchester um. Schmerz und Freude liegen hier so nahe beieinander, dass die Grenzen zu schwimmen scheinen.

Witold Lutoslawski – Trauermusik „In memoriam Béla Bartók“ für Streichorchester
Karl Amadeus Hartmann – „Concerto funebre“ für Violine und Streichorchester
Franz Schubert – Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“

Antje Weithaas – Violine und Leitung
Kammerakademie Potsdam