Nikolaisaal Potsdam: “Tief ist der Brunnen der Vergangenheit”

  • Nikolaisaal Potsdam: “Tief ist der Brunnen der Vergangenheit” © Pressebild, Foto: shutterstock

“Die Verankerung menschlicher Gegenwart in der Tiefe des Vergangenen”: Thomas Manns Brunnen, mit dem sein Joseph-Roman beginnt, birgt den Urschatz, aus dem alles Neue entsteht. Dort hinab, in dunkle Klangtiefen, steigt Wuorinens Trio; nach oben strebt Lang in der Toccata zur Wandlung in der Messe, denn, wie Jesus sprach beim Abendmahl: „Brot wird zu Leib”. Kagel ergründet augenzwinkernd den eigenen Nachlass auf Wiederverwertbares (und wird fündig), während Huber mit dem archaischen Symbol des Pfluges tief gräbt.

Künstler:
KAPmodern Ensemble

Programm:
Galina Ustwolskaja: Komposition Nr. 2 für Piccolo, Tuba, Klavier
Charles Wuorinen: Trio für Bassposaune, Tuba, Kontrabass
Mauricio Kagel: „Aus dem Nachlass“ für Viola, Violoncello und Kontrabass (Auszüge)
Klaus Lang: „Toccata per l’elevazione” für Flöte, Posaune, Tuba, Viola, Violoncello, Kontrabass
Klaus Huber: “Plainte in memoriam Luigi Nono” für Viola d’amore solo

Veranstalter: Kammerakademie Potsdam gGmbH

Datum
23.01.2019
20:00 Uhr
Tickets kaufen
Preise
15,00 €
Info / Kontakt
Musikfestspiele Sanssouci und Nikolaisaal Potsdam gGmbH
Wilhelm-Staab-Straße 10/11
14467 Potsdam
+49 (0)331-2888822