1945: Frühphase der Besatzung, Entnazifizierung und Internierung in vergleichender Perspektive Ost und West

  • 1945: Frühphase der Besatzung, Entnazifizierung und Internierung in vergleichender Perspektive Ost und West © Tausch der Straßenschilder in Trier am Hotel Monopol: Nur wenige Tage nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa erhielt die 1933 in Adolf Hitler-Straße umbenannte Bahnhofstraße ihren alten Namen zurück unter Aufsicht des des US-Militärs Lt. Donald L., Foto: "Illustrations are from Department of Defense files, with the exception of photographs on pages 199 and 229 which are reproduced by courtesy of the National Archives." , Lizenz: Wikimedia

Diskussion zur Ausstellung BRUCHSTÜCKE ’45

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs richteten alle Alliierten in ihren Besatzungszonen Internierungslager und Geheimdienstgefängnisse ein. Vielfach nutzten sie die vorhandene NS-Lagerstruktur oder bauten zivile Gebäude um. Ausgehend von der Geschichte des Gefängnisses Leistikowstraße Potsdam diskutieren die Referent:innen in vergleichender Perspektive die Kontexte, Gründe und Ziele alliierter Politik im ersten Besatzungsjahr. Im Fokus steht die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen Besatzungssicherung und Machtdurchsetzung, zwischen Entnazifizierung und politischer Repression. Darüber hinaus werden die damit verbundenen Herausforderungen für die Erinnerungskultur erörtert.

Mit Dr. Natalja Jeske, Historikerin und Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau

Moderation: Dr. Jörg Morré

Die Veranstaltung ist bisher vor Ort im HBPG geplant.

Aufgrund einer begrenzten Teilnehmendenzahl bitten wi

Ort der Veranstaltung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
+49(0)331-6208559
Info / Kontakt
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