Auf der anderen Seite der Natur

  • Auf der anderen Seite der Natur © Iris Wolff & Dana Grigorcea, Foto: Max Goedecke & Lea Meienberg, Lizenz: LIT:potsdam

Iris Wolff und Dana Grigorcea haben in diesem Jahr zwei Künstlerromane veröffentlicht, die ihren Ausgangspunkt in Rumänien nehmen – allerdings zu ganz anderen Zeiten. „Die Auswanderung war unausweichlich. Wie eine Sucht. Jeder fürchtete, der Letzte zu sein“, schreibt Iris Wolff in ihrem in wunderbaren Roman. „Lichtungen“ handelt von gebrochenen Herzen, zerbrochenen nationalen Identitäten und Zugehörigkeit als Entscheidung.

Die ebenfalls in Rumänien geborene Dana Grigorcea siedelt ihren Künstlerroman „Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen“ im Italien der Gegenwart und im New York der 1920er Jahre an. In ihrem gerade erschienenen Roman erzählt Grigorcea klug und unterhaltsam über das heikle Verhältnis von Leben und Kunst. Im Vorgängerroman „Die nicht sterben“ schildert sie die Auswirkungen der Diktatur Ceausescus und des Neokapitalismus auf ein Dorf in den Karpaten.

Lesung und Gespräch
Moderation: Anne-Dore Krohn