Festveranstaltung: Alles auf eine Karte

  • Festveranstaltung: Alles auf eine Karte © Benedict Wells, Foto: Roger Eberhard, Lizenz: LIT:potsdam

Benedict Wells hat bereits als Schüler beschlossen Schriftsteller zu werden. Nach dem Abitur hat er alles auf eine Karte gesetzt: kein Studium, keine Ausbildung, vier Jahre zwischen 19 und 23 einfach nur geschrieben und ausschließlich Absagen kassiert. Die Besessenheit zahlte sich aus. Heute ist Benedict Wells mit Romanen wie „Spinner“, „Vom Ende der Einsamkeit“ oder „Hard Land“ einer der beliebtesten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.

Schon die Anfangssätze seiner Romane entfalten große emotionale Wucht: „Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich.“ („Vom Ende der Einsamkeit“) Oder: „In diesem Sommer verliebte ich mich und meine Mutter starb.“ („Hard Land“). Bei der Festveranstaltung von LIT:potsdam 2024 wird Benedict Wells aus einem noch unveröffentlichten Buch über das Schreiben lesen.

Lesung und Gespräch
Moderation: Denis Scheck