„Leben ist immer lebensgefährlich“

  • „Leben ist immer lebensgefährlich“ © Foto: Nanda Gamarra, Lizenz: Nanda Gamarra

Erich Kästner war überzeugt: „… nur die Kinder sind für unsere Ideale reif.“ Den Erwachsenen legte er daher ans Herz, auf das Gewissen zu hören, Vorbilder zu suchen, der Kindheit zu gedenken, Humor zu erwerben. Nur mit Hilfe dieser vier „archimedische Punkte“ würde es ihnen gelingen, die Welt, die aus den Fugen geraten sei, wieder einzurenken.
„Der Autor düsterer und resignierter, bissiger und bitterer Gedichte, war in Wirklichkeit Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat“, resümiert Reich-Ranicki über Kästner. Die meisten seiner Gedichte schrieb Erich Kästner während der Weimarer Republik. Viele davon haben bis heute überlebt und sind erstaunlich aktuell.
Es lesen Barbara Schaffernicht und Oliver Toktasch, musikalisch begleitet von “favorite strings”.