Museum | HBPG: Der Preußenschlag vom 20. Juli 1932: Der entscheidende Hammerschlag gegen das Bollwerk der Weimarer Demokratie

  • Museum | HBPG: Der Preußenschlag vom 20. Juli 1932: Der entscheidende Hammerschlag gegen das Bollwerk der Weimarer Demokratie © Kutschstall © HBPG / Foto: Hagen Immel

Ringvorlesung | Preußen in den 1920er Jahren: Eine Baustelle

Dr. Wolf Nitschke

Am 20. Juli 1932 enthob Reichskanzler Franz von Papen den seit 1920 amtierenden preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun und seine Minister ihres Amts, ließ die Führung der preußischen Polizei verhaften und im Freistaat Preußen den militärischen Ausnahmezustand verkünden. Mit der Einsetzung von Papens als Reichskommissar in Preußen ging die Staatsgewalt im größten Land des Deutschen Reiches auf die Reichsregierung über.
Die Vorlesung untersucht die Pläne Franz von Papens, die Weimarer Demokratie zu beseitigen und mithilfe konservativer Intellektueller einen „Neuen Staat“ zu errichten. Sie fragt nach den Möglichkeiten der Regierung Braun, Widerstand gegen den Staatsstreich zu leisten, und sie zeigt die fatalen Folgen des Preußenschlags, der es nur sechs Monate später Hitler erleichtern sollte, die NS-Diktatur zu errichten.

Datum
Preise
Eintritt: frei
Ort der Veranstaltung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
+49(0)331-6208559
Info / Kontakt
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
+49(0)331-6208559