Museum | HBPG: Polen – ein Spielball der Großmächte? Probleme der Bewertung einer europäischen Frage in der Übergangszeit 1770–1830

  • Museum | HBPG: Polen – ein Spielball der Großmächte? Probleme der Bewertung einer europäischen Frage in der Übergangszeit 1770–1830 © Potsdam, Kutschstall Am Neuen Markt © HBPG / Foto: Hagen Immel

Prof. Dr. Wolfram Siemann, Adelzhausen

Die polnische Frage prägte als Konfliktfeld die Epoche vom Ancien Régime bis zur Julirevolution 1830. Welche Motive und Interessen wirkten dabei mit, dass eine staatliche Ordnung vollkommen von der Landkarte Europas getilgt und dann 1815 doch wieder auf merkwürdig zerstückelte Weise rekonstruiert wurde? Ein kurzer Vergleich mit dem teilweise ähnlichen zeitgleichen Schicksal der Niederlande in der Revolutions- und Kriegsära soll helfen zu verstehen, welche unterschiedlichen Sichtweisen und Mächtekonstellationen in Europa am Werk waren, um einerseits die Niederlande wieder auferstehen zu lassen und andererseits dem Refrain „Noch ist Polen nicht verloren“ immer neue Nahrung zu geben.

Wolfram Siemann war Professor für Geschichte an den Universitäten Tübingen (1988), Trier und München (1989–1993 und 1996 bis zur Emeritierung 2011). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Revolutions-, Verfassungs- und Mediengeschichte des 19. Jhds.

Datum
23.05.2018
18:00 Uhr

Weitere Termine können bei uns angefragt werden. Sie erreichen uns unter +49 (0)331 27 55 88 99.

Preise
Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
Ort der Veranstaltung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
+49(0)331-6208559
Info / Kontakt
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
+49(0)331-6208559