Surrealismus und Magie. Von Max Ernst bis Leonora Carrington

  • Surrealismus und Magie. Von Max Ernst bis Leonora Carrington © Museum Barberini mit Freitreppe zur Havel, Foto: Helge Mundt

Die Vorträge finden in englischer Sprache statt.

Für die Surrealisten war Magie ein Mittel individueller Selbstermächtigung. In ihrer Hinwendung zum Irrationalen und Unbewussten setzten sie sich intensiv mit Mythos, Alchemie und Esoterik auseinander. In ihren Werken griffen sie auf okkulte Symbole zurück und kultivierten das Bild vom Künstler als Magier, Seher und Alchemist. Das Symposium bereitet die Ausstellung vor, die vom 2. Oktober 2021 bis zum 16. Januar 2022 im Museum Barberini zu sehen sein wird. Die Werkschau ist die erste umfangreiche Präsentation, die das Interesse der Surrealisten am Ideenreich der Magie in den Blick nimmt und im künstlerischen und politischen Kontext der Bewegung verortet. Zu den rund 80 Leihgaben gehören zahlreiche Schlüsselwerke der Bewegung, darunter Arbeiten von Victor Brauner, Leonora Carrington, Paul Delvaux, Salvador Dalí, Max Ernst, Leonor Fini, Roberto Matta, Kay Sage, Kurt Seligmann, Dorothea Tanning, Yves Tanguy und Remedios Varo.

Datum
Zeiten / weiterführende Informationen
Mit Vorträgen von Dr. Alyce Mahon (University of Cambridge), Dr. Kristoffer Noheden (Stockholm University), Dr. Gavin Parkinson (Courtauld Institute of Art, London), Grazina Subelyte (Peggy-Guggenheim-Sammlung, Venedig) und Dr. Daniel Zamani (Museum Barberini, Potsdam).
Preise
10 Euro, erm. 8,00 Euro. Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn besucht werden.