»Tschekistische Entwicklungshilfe: Das Ministerium für Staatssicherheit in Sansibar, Mosambik und Nicaragua«

  • »Tschekistische Entwicklungshilfe: Das Ministerium für Staatssicherheit in Sansibar, Mosambik und Nicaragua« © Innenhof Gedenkstätte Lindenstraße, Foto: Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße/Günter Schneider

Anna Warda beschäftigt sich in ihren Forschungen mit dieser bislang wenig bekannten Geschichte des Staatssicherheitsdienstes. Am Beispiel von Sansibar, Mosambik und Nicaragua stellt sie Ergebnisse ihrer Untersuchungen über die Tätigkeit der Stasi in Ländern der »Dritten Welt« vor. Im Mittelpunkt des Vortrages stehen die Interessen, die Ziele und die Arbeitsweise des MfS und deren Wandel zwischen dem ersten Einsatz 1964 und dem Mauerfall 1989. Umfangreiches Archivmaterial, bisher noch nicht ausgewertete Quellen sowie Zeugenaussagen werfen ein neues Licht auf die Geschichte der DDR-Staatssicherheit im Globalen Süden.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) durchgeführt.

Datum
22.11.2018
18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Preise
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei