Bombeneinschlag (Voraufführung)

Stückentwicklung über die Erkrankung an Krebs

Ein Mann und eine Frau sind an Krebs erkrankt. Sie begegnen sich zufällig auf einer Pilgerwanderung. Beide verstecken voreinander, womit sie tief in ihrem Inneren ringen. Die gesellschaftlichen Klischees, Normen, Konventionen über Männlichkeit, Weiblichkeit und Sexualität sind zu tief in ihnen verwurzelt. Sie ringen nicht nur mit existenziellen Fragen des Lebens und Sterbens, sondern auch damit als „Mann“ oder „Frau“ beschädigt zu sein, zu versagen, in der funktionsfähigen makellosen Leistungsgesellschaft keine Existenzberechtignung mehr zu haben. Da passiert etwas vollkommen Unvorhergesehenes……

Projektleitung, Text, Regie: Martina König
Dramaturgie: Regine Bruckmann
Fachberatung: Dr. Hannelore Seibt