Frérocité / Fabrice Ramalingom R.A.M.a. (Paris)

  • Frérocité / Fabrice Ramalingom R.A.M.a. (Paris) © Frérocité, Foto: Laurent Philippe
  • Frérocité / Fabrice Ramalingom R.A.M.a. (Paris) © Frérocité, Foto: Laurent Philippe

Deutschlandpremiere

Frérocité lässt die Wörter frère (Bruder), férocité (Grausamkeit) und cité (Stadt) heraushören und gibt bereits einen ersten Hinweis über die gedankliche Richtung, die einzuschlagen uns Fabrice Ramalingom einlädt: Das vivre ensemble, das Zusammenleben. Was sind die unterschiedlichen Beziehungen zwischen einem Herzens-, Waffen- oder Blutsbruder? Auf die Bühne treten 25 Personen, darunter professionelle Tänzer:innen und Laien aus Potsdam, und füllen nacheinander langsam den engen Raum. Schritt für Schritt verschwinden die Individualitäten und es entsteht eine Masse, die zu Chaos oder sogar Zerstörung führt. Kann es in einer Welt mit begrenzten Ressourcen, in der man oft weder auf den anderen noch auf die Umwelt Acht gibt, noch einen Hoffnungsschimmer, ja Menschlichkeit geben? Frérocité ruft zum Widerstand auf – eine künstlerische Geste wie ein Manifest, eine Warnung, ein Aufschrei, ein Weckruf.

9. Dez: Publikumsgespräch
10. Dez: Audiodeskription

Datum
09.12.2022
19:30 Uhr
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10.12.2022
19:30 Uhr
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11.12.2022
16:00 Uhr
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Preise
8 – 17 €
Tanzherbst-Abo: 28 € / drei Wahlaufführungen
Info / Kontakt
fabrik Potsdam
Schiffbauergasse 10
14467 Potsdam