Verbrechen und Strafe

  • Verbrechen und Strafe © Verbrechen und Strafe, Foto: HL Böhme

Warum anständig sein, in einer Welt, die vollkommen verkommen ist? Ein Leben als Preis für Tausende von Leben, die vor Verfall und Fäulnis gerettet werde. Der mittellose Jura-Student Raskolnikow wähnt sich auf der Seite der außergewöhnlichen Menschen. Deshalb sieht er sich dazu berechtigt, im Dienste des Fortschritts, ein Verbrechen zu begehen.
Dostojewskis 1866 publizierter Kriminalroman “Verbrechen und Strafe” auch unter dem Titel »Schuld und Sühne« bekannt, fragt danach, ob sich Straftaten im Sinne einer »größeren Sache« rechtfertigen lassen; er fragt nach Recht und Gerechtigkeit, nach Schuld und Verantwortung. Unsere Gegenwart, geprägt von ideologisch motiviertem Terror, zeigt, dass auch wir uns diesen Fragen stellen müssen. In unserer jüngeren Vergangenheit ebnete der Glaube an die eigene Überlegenheit den Weg

Regie: Alexander Nerlich
Bühne und Kostüme: Zana Bosnjak
Musik: Malte Preuß
Choreografie: Jasmin Hauck, Cecilia Wretemark
Dramaturgie: Julia Fahle

Datum
12.05.2018
19:30 Uhr
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Info / Kontakt
Hans Otto Theater GmbH
Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam