Auf den Spuren des Granatapfel in Potsdam

Er ist Symbol für das Leben, die Frucht­barkeit und eine echte Granate, wenn es um das Potenzial seiner Inhaltsstoffe geht: Der Granatapfel. Er gleicht nicht nur in der Mythologie einem Wundermittel, auch die Kunst und Literatur wurde von der exotischen Frucht verzaubert. Kein Wunder also, dass auch am Hofe Friedrichs des Großen diese exotische Frucht, die mit ihrem Krönchen ja selbst etwas Royales hat, nicht fehlen durfte.

Begeben wir uns auf Spurensuche des Granatapfels in Potsdam, so landen wir unweigerlich im „Voltaire­zimmer" des Schlosses Sanssouci. Die fantasievollen Holzschnitze­reien an den Wänden entführen in eine ferne Welt. Auch der Granatapfel ist hier en detail zu entdecken. Doch nicht nur hier, sondern auch im Sizilianischen Garten des Parks Sanssouci setzen die Blüten der Granatapfel­bäume in den Sommermonaten leuchtend rote Akzente. Im Herbst beginnen die Blüten, sich in kleine runde Früchte zu verwandeln. In der kalten Jahreszeit können bei einem Blick durch die Fenster des Orangerie­schlosses die Granatapfel­bäume in ihrem Winterquartier be­wundert werden, bevor sie im Mai wieder "ausgefahren" werden.

Rezepte zum Nachkochen

Probieren Sie unsere Granatapfel-Rezepte für köstliche Akzente in der kalten Jahreszeit – Frischer Brandenburger Rosenkohl mit knackigen Granatapfelkernen, Granatapfel-Macarons, weiße Schokomousse mit Granatapfelkernen und Granatapfel-Punsch.

Spaziergang durch Potsdam

Der geführte Spaziergang beleuchtet von November bis März jeden Samstag die Stadtgeschichte und folgt den Spuren des Granatapfels durch Potsdams Mitte. Spannende Anekdoten entführen in die Antike, ins Voltairezimmer Friedrichs des Großen, in die Medizin und die Welt der Literatur. Es warten Köstlichkeiten, die die Besonderheit dieser exotischen Frucht nachempfinden lassen und die Stadtführung versüßen – vom Museum Barberini über den Alten und Neuen Markt durch die Innenstadt zum Holländischen Viertel.

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Foto: PMSG/ Sophie Fahrendorff
Foto: PMSG/ Sophie Fahrendorff