Italien in Potsdam 2019

“Italien in Potsdam” ist im Jahr 2019 der thematische Schwerpunkt vieler kultureller Veranstaltungen. Anstoß dazu gab die Ausstellung zu den barocken Kunstwerken im Museum Barberini.

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Bei Führungen durch Potsdam, Konzerten, Lesungen und mehr zeigt sich Potsdam von seiner italienischen Seite. Hier finden Sie einen Überblick aller Veranstaltungen, die im Rahmen von “Italien in Potsdam” stattfinden.
Italienische Architektur in Potsdam
Italien in Potsdam ist allgegenwärtig in Architektur und Historie der Stadt. Schon Friedrich II. (1712-1786) schmückte seine Residenzstadt mit Bauten, deren Vorbilder in Italien zu finden sind. Auch unter Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) entstanden Bauwerke nach dem Vorbild italienischer Villen…
Der Traum von Italien, er macht den Charme des Park Sanssouci aus. Nicht nur träumen, sondern auch wandeln kann man inmitten italienisch anmutender Architektur. Preußische Könige holten ihren Sehnsuchtsort nach Potsdam.
La Dolce Vita in Potsdam
Besonders im Sommer scheint ein Hauch von Italien in Potsdam allgegenwärtig. Vor dem Orangerieschloss, das inmitten der grünen Pracht der Palmen und Zitrusfrüchte liegt, wähnt man sich vor einer klassisch italienischen Villa.

Ein Hauch von Italien weht durch Potsdam

Das Stadtbild von Potsdam ist von internationalen Einflüssen geprägt. Holländer, Böhmen, Franzosen, Schweizer, Russen – diese und viele weitere Nationalitäten gaben der Stadt ihre besondere Form.

Auch der italienische Einfluss ist unverkennbar, und zwar nicht nur im italienischen Dörfchen in Bornstedt. Vorbilder aus Italien waren Impuls für berühmte Bauherren, Architekten und Landschaftsgestalter, waren inspirierend für Schlösser, Kirchen, öffentliche Gebäude, wie das Alte Rathaus oder den Palast Barberini, aber auch für prächtige Wohnhäuser. Sogar Profanbauten tragen italienische Züge.

Seit 1990 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Perugia, der Hauptstadt der Region Umbrien. Inspiriert durch die Ausstellung „Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom“ vom 13. Juli bis 6. Oktober 2019 im Museum Barberini steht Brandenburgs Landeshauptstadt 2019 ganz im Zeichen von Italien.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die Landeshaupstadt sowie Museen, Kirchen, Vereine, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen und natürlich auch Gästeführer greifen das Thema „Italien in Potsdam“ auf und animieren so einmal mehr Potsdam zu besuchen.

Der Veranstaltungsreigen beginnt bereits im Januar und endet im November 2019 mit der Potsdamer Winteroper. Dazwischen gibt es Lesungen, Vorträge, Führungen, Konzerte, Ausstellungen und Feste. Benvenuti a Potsdam e buon divertimento.

Italiensehnsucht der preußischen Könige

Italien in Potsdam ist allgegenwärtig in Architektur und Historie der Stadt. Schon Friedrich II. (1712-1786) schmückte seine Residenzstadt mit Bauten, deren Vorbilder in Italien zu finden sind.

Das Belvedere auf dem Pfingstberg im Sommer

Sommerlicher Italien-Flair auf dem Pfingstberg

Auch unter Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) entstanden Bauwerke nach dem Vorbild italienischer Villen und Sakralbauten, wie beispielsweise die Friedenskirche. Deren erste Entwürfe orientierten sich an der frühchristlichen Kirche San Clemente in Rom.

Besonders im Sommer scheint ein Hauch von Italien in Potsdam allgegenwärtig. Vor dem Orangerieschloss, das inmitten der grünen Pracht der Palmen und Zitrusfrüchte liegt, wähnt man sich vor einer klassisch italienischen Villa.

Friedrich Wilhelm IV. besaß eine große Leidenschaft für Kunst und Architektur und galt als “Romantiker auf dem Thron”. Er bereiste Italien und war von der italienischen Renaissance fasziniert. So verdankt ihm Potsdam die schönsten Bauwerke im italienischen Flair.

Mit dem Belvedere Pfingstberg verwirklichte er den Traum von einem italienischen Anwesen, das heute als Potsdams schönste Aussicht gilt. Der Palazzo Farnese in Caprarola nördlich von Rom diente als Inspiration für die Anlage.