Waschhaus Arena

Die heutige Arena, die vom Waschhaus bespielt wird, ist auch als „Reithalle 3“ oder „Russenhalle“ bekannt. Grund für die unterschiedlichen Bezeichnungen ist die Geschichte. Der Bau wurde als „Reithalle3“ 1889 gegenüber der Schinkelhalle errichtet und bildet einen Teil des Ensembles rund um den Schirrhof. Die militärische Nutzung der Halle setzte sich bis zum Abzug der sowjetischen Truppen 1994 fort. Der in dieser Zeit entstandenen Namen „Russenhalle“ blieb im Gedächtnis. Die Aktionshalle mit Foyer bietet viel Platz. Das Foyer fungiert dabei geleichermaßen als Eingang-, Begrüßung-, Aufenthalts und Ausstellungsbereich. Heute finden im Waschhaus Arena vor allem Großveranstaltungen statt. Es ist ein genreübergreifender Kunst- und Kulturraum. Seit dem Jahr 1993 arbeitet das Waschhaus als gemeinnützige Institution und bespielt neben der ehemaligen Garnisonswäscherei auch die Waschhaus Arena, den Kunstraum Potsdam und ein Studio im Studiohaus Schiffbauergasse. Mit seinem Programm aus Musik, Film, Tanz und Bildender Kunst hat sich das Waschhaus überregional etabliert. Mehr als 170.000 jährliche Besucher suchen den Ort zu Veranstaltungen, Konzerten, Literaturnächten und Ausstellungen auf. Kunst verschiedenster Stilrichtungen sollen in einzelnen Programmformaten dem Publikum vorgestellt werden. Dabei versteht sich das Waschhaus als Entdecker und Förderer neuer Talente und Stilrichtungen.