Propsteikirche St. Peter und Paul

  • © Kirche St. Peter und Paul in Potsdam, Foto: Yvonne Schmiele
  • © Kirche St. Peter und Paul Potsdam, Foto: Erzbistum Berlin
  • © Oberlicht, Mariensterne , Foto: Eva Wawrzyniak
  • © Alte Kath. Kirche Potsdam 18.Jh innen, Foto: Eva Wawrzyniak
  • © Alte Kath. Kirche Potsdam 18.Jh. außen, Foto: Erzbistum Berlin
  • © St. Peter und Paul Potsdam, Foto: Matthias Schäfer
Am Ende Brandenburger Straße thront die katholische Propsteikirche aus dem Jahre 1870. Auffällig ist ihr fast 60 Meter hoher Glockenturm, eine Anspielung auf den Campanile der San Zeno Kirche Verona. Der Entwurf für die St. Peter und Paul-Kirche stammt von Wilhelm Salzenberg nach Vorentwürfen von Stüler und vereint byzantinische und romanische Stilelemente. Fr. Wilh IV hatte Wilhelm Salzenberg 1846 nach Italien und 1847/48 nach Konstantinopel entsandt, um dort romanisch/.byzantinische Architektur zu studieren.

In der Kirche befinden sich kostbare Ausstattungsstücke aus dem Vorgängerbau des 18. Jh.: Drei Altarbilder von Antoine Pesne von 1723 und 1739, sowie wertvolle Silberschmiedearbeiten und eine Kreuzigungsgruppe von Peter Benckert. Pesne und Benckert waren Künstler des Potsdamer Rokkoko von herausragender Bedeutung. Die Orgel mit 41 Registern der Firma Schuke stammt aus dem Jahr 1936. Die Potsdamer Katholische Gemeinde hat ca 8000 Mitglieder. Sie nutzt die Kirche für Taufen, Hochzeiten und Gottesdienste, zu denen sonntags gegen 500 Gläubige kommen.