Schloss Marquardt

Der Schlosspark Marquardt liegt malerisch am Schlänitzsee und wurde 1795 im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt und 1823 nach Zeichnungen Peter Joseph Lenné für die Familie von Bischoffwerder überarbeitet. Das Areal misst etwa 14 Hektar. Verschlungene Wege, alter Baumbestand, überraschende Sichtachsen auf das Schloss, das Gutshaus oder den Schlänitzsee, künstlich angelegte Wasserläufe und Teiche, hügelige Grasflächen, die sanft wasserwärts abfallen, lassen einen Spaziergang zu einem kurzweiligen Vergnügen werden. Die Sichtachse vom leer stehenden Schloss entlang alter Plantanen auf den See ist bis heute offen geblieben. Auch das Gutsensemble mit Verwalter- und Brennmeisterhaus sowie Wasserturm ist erhalten. Der Park ist frei zugänglich, der Eintritt frei. Eine Badestelle lädt in den Sommermonaten zum Schwimmen ein.

Der Dichter Theodor Fontane widmete dem Ort Marquardt in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein eigenes Kapitel. Darin bezeichnet er das ursprünglich altwendische Dorf als „ebenso anziehend durch seine Lage wie seine Geschichte“.

Das Schloss ist nicht frei zugänglich. Es dient als Veranstaltungsort für Firmenfeiern, Tagungen, Hochzeiten und Geburtstage und wird zusammen mit dem Park gern als Drehort für Filmproduktionen genutzt.