Filmtour – Drehorte zu Fuß erkunden

  • © Filmmuseum in Potsdam, Foto: PMSG/ André Stiebitz
  • © Alter Markt in Potsdam, Foto: PMSG/ André Stiebitz
  • © Filmpark Babelsberg, Foto: PMSG/ Nadine Redlich

Über 100 Jahre spannende Filmgeschichte gilt es in Potsdam zu entdecken. Neben dem Filmstudio Babelsberg findet man zahlreiche bekannte Drehorte in der Innenstadt und in den Gärten der Schlösser. Auf dem Weg vom Alten Markt zum Park Sanssouci kann man auf den Spuren von Kinofilmen und Serien wandeln. Das zur Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF gehörende Filmmuseum in der Breiten Straße lässt die Filmentstehung vom Drehbuch bis zum Film lebendig werden. Perfekt, um in die Filmgeschichte einzutauchen. Die Umgebung des Museums spielt eine große Rolle in der Filmwelt: Lustgarten, Alter Markt und Neuer Markt sind in den früheren Fridericus Rex Filmen der 1920er Jahre präsent. Otto Gebühr spielte den großen Preußenkönig so lebensecht, dass die Potsdamer ihn auf der Straße als Friedrich grüßten.
 
Die Nikolaikirche auf dem Alten Markt ist in dem Film „Die Welle“ zu sehen und rund um das Holländische Viertel wurde die ZDF-Serie „SOKO Potsdam“ gedreht. Kindern kommt das Holländische Viertel vielleicht aus „Hexe Lili“ bekannt vor. Und Serienfans erinnern sich bestimmt daran, wie Claire Danes aus der amerikanischen TV-Serie „Homeland“ durch Amsterdam läuft. Ein Abstecher zum Rathaus in der Friedrich-Ebert- Straße ist für Krimifans ein Muss. Im „Polizeiruf 110“ und bei „Pfarrer Braun“ taucht das Gebäude auf. Weiter geht es zum Park Sanssouci, der schon mehrfach als Kulisse diente. Konrad Wolf drehte bereits 1968 in den Neuen Kammern „Ich war 19“ und Hollywood versetzte das Orangerieschloss „In 80 Tagen um die Welt“ nach Istanbul.