Schloss und Park Babelsberg – Das Areal der großen Bauherren

  • © Schloss und Park Babelsberg, Foto: Jan Hoffmann
  • © Schloss und Park Babelsberg: Blick auf die Glienicker Brücke, Foto: Jan Hoffmann
  • © Schloss und Park Babelsberg, Foto: Jan Hoffmann
  • © Schloss und Park Babelsberg, Foto: Jan Hoffmann
  • © Schloss und Park Babelsberg: Gerichtslaube, Foto: Jan Hoffmann
  • © Schloss und Park Babelsberg, Foto: Jan Hoffmann
  • © Schloss und Park Babelsberg: Wasserspiele, Foto: Jan Hoffmann
Peter Joseph Lenné und Karl Friedrich Schinkel gaben auch hier ihr Bestes, um aus dem Schloss und Park Babelsberg – seit 1871 Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm I. – einen eindrucksvollen östlichen Abschluss der Potsdamer Kulturlandschaft zu machen.

An der tatsächlichen Umsetzung der Gestaltungspläne wirkten über die Jahrzehnte so viele Architekten und Landschaftsgestalter mit, dass Schloss und Park Babelsberg unterschiedliche Handschriften tragen. Ab 1833 entwarf Schinkel das Gebäude in neogotischem Stil, ab 1841 plante Ludwig Persius die Erweiterung, bis nach dessen Tod 1845 der Bau des Schloss Babelsberg schließlich von Johann Heinrich Strack vollendet wurde.

Mit der Gestaltung des Parks, der sich über mehrere Hügel erstreckt, verhielt es sich ähnlich: nach Lenné führte ab 1843 Hermann Fürst Pückler-Muskau die Planung des Landschaftsgartens auf der Grundlage des Lennéschen Wegesystems fort. Überragt wird der Park vom Flatowturm, der Mitte der 19. Jahrhunderts entstand und dem Eschenheimer Tor in Frankfurt a. M. nachempfunden ist. Vom Park aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Schlosspark Glienicke und die Glienicker Brücke, die durch den Austausch westlicher und östlicher Spione bekannt wurde.

Der Park ist ganzjährig jeden Tag von 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet.
​Das Schloss ist im Rahmen der Pückler-Ausstellung (Mai-Oktober 2017) von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.