Stromtankstelle am Schloss und Park Sanssouci

  • © Schloss Sanssouci © SPSG / Foto: Peter Adamik
  • © Sanssouci © TMB-Fotoarchiv/Ihlow/SPSG
  • © Orangerie Sanssouci © TMB-Fotoarchiv/Frenkel/SPSG
  • © Neue Kammern © TMB-Fotoarchiv/Hoffmann/Neue Kammern (SPSG)
  • © Park Sanssouci, Neues Palais © SPSG/ Michael Lüder
  • © Römische Bäder © TMB-Fotoarchiv/ Böttcher/SPSG
Entfernung von Berlin-Mitte: ca. 35 km

Standort Stromtankstelle: Auf dem Parkplatz der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten „Zur Historischen Mühle am Schloss Sanssouci (Orangerie)“, direkt an der Ausfahrt beim Parkplatzpersonal.

Kosten: kostenlos, allerdings allgemeine Parkgebühren i.H.v. 2,00 Euro/Stunde

Ladestecker: 2x Typ 2

Parkplätze für Stromfahrzeuge ausgewiesen: ja

Öffnungszeiten: Parkplatz 24/7, Stromtankstelle wird mit RFID-Karte bedient, die bei der Parkplatzaufsicht zwischen 8-19 Uhr ausgeliehen werden kann, zwischen 19 und 23 Uhr erfolgt die Ausgabe der Karte im Mövenpick Restaurant „Zur Historischen Mühle“ Potsdam

Pflaumen, Feigen und Wein, die wollte Friedrich der Große vor den Toren Potsdams züchten. Dazu ließ er im Jahre 1744 den Terrassengarten im Park Sanssouci anlegen. Doch wegen der außerordentlich schönen Aussicht stand dem König schon ein Jahr später der Sinn mehr nach einem üppigen Lustschloss oberhalb der Terrassen. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten.
In den folgenden Jahren entstanden außerdem das Neue Palais und die Bildergalerie, während die Hänge für Zier- und Gemüsegärten genutzt wurden. Auf der Höhe des Schlosses befindet sich heute auch die Grabstätte Friedrich II.
Auf dem Ruinenberg nördlich des Schlosses wurden künstliche Ruinenteile zu einer Antiken-Staffage gruppiert, die gleichzeitig ein Wasserbecken verdeckte. Daraus sollten die Fontänen im Park gespeist werden. Dem König lagen vor allem die aufwendigen Wasserspiele am Herzen, an denen er sich letztendlich aber nur ein einziges Male erfreuen konnte, da das System erst mit dem Bau des Dampfmaschinenhauses im 19. Jahrhundert richtig funktionierte.
Unter den Nachfolgern Friedrichs des Großen wurde der nun aus der Mode gekommene Barockgarten im Stil eines Landschaftsparks umgestaltet und von Friedrich Wilhelm IV. um Anlagen, wie das Schloss Charlottenhof, die Orangerie und die Römischen Bäder erweitert. Sie sollten ihm ein Stück Italien in die Heimat holen. Dass die Schlösser im Park Sanssouci eine atemberaubende Kulisse für Veranstaltungen wie die Potsdamer Hofkonzerte oder die Musikfestspiele sind, versteht sich von selbst.

Hinweise:
Der Besuch von Schloss Sanssouci ist an feste Einlasszeiten gebunden. Karten sind ab 10:00 Uhr für den jeweiligen Tag an der Schlosskasse erhältlich. Da die Anzahl der Eintrittskarten pro Tag begrenzt ist, ist es empfehlenswert, sich frühzeitig das Ticket zu sichern. Insbesondere in der Sommersaison ist der Besuch an einem Wochentag und am Vormittag zu empfehlen. Nachmittags ist erfahrungsgemäß mit langen Wartezeiten zu rechnen; oft sind die Karten bereits vor der Schließzeit ausverkauft.