Potsdamer Stadtteilführungen 2019

 

Stadtteilführungen durch Potsdam

Auch in diesem Jahr bieten wir die beliebten Stadtteilführungen durch Potsdam wieder an. Jeden dritten Samstag im Monat (Start um 15 Uhr) führen wir Sie durch geschichtsträchtige Orte in Potsdam. Dazu gehören Babelsberg, der Luftschiffhafen, das ehemalige KGB-Viertel und die Gedenkstätte Lindenstraße, so wie viele weitere. Die Tickets kosten jeweils 5 Euro pro Person.

15.06.2019 – Parforceheide, Jagdschloss, Filmgeschichte und Gartenstadt

Einst zählte das Angerdorf Drewitz jenseits der Nuthe zu den ältesten Ortschaften Teltows. Heute verbinden sich in Potsdams Südosten diverse Bauprojekte aus verschiedenen Zeiten zu einem spannenden städtebaulichen Potpourri. Wir starten im 18. Jahrhundert am Jagdschloss Stern. Hier frönte der Soldatenkönig seinem Hobby, der Jagd. Es ist das einzige Schloss, dass in der Regierungszeit Friedrich Wilhelms I. entstand.

20.07.2019 – Von einer königlichen Brauerei, dem Potsdamer Kreml und der ältesten Baugenossenschaft

Führung vom Brauhausberg durch die Teltower Vorstadt (Buchung noch nicht möglich).

17.08.2019 – Italien in Potsdam

Mit einem Aufstieg auf den Mühlenberg und einer wunderbaren Aussicht beginnt der Spaziergang in der Jägervorstadt. Nach dem Einbiegen in die Gregor-Mendel-Straße gewinnt man einen Eindruck von italienischer Villenarchitektur in Potsdam. Die Italien-Aufenthalte Friedrich-Wilhelm IV, dem Romantiker auf dem Thron, haben Spuren in der Gestaltung der bürgerlichen Villen hinterlassen. Die Führung endet am Jägertor.

  • Treffpunkt: 15 Uhr Parkeingang Sanssouci am Obelisk, Schopenhauerstraße
  • Dauer: 2 Stunden
  • Mehr Infos und Buchung

21.09.2019 – Von der Zeppelinwerft zum Sportpark

Einst war dieses Gelände westlich der Innenstadt Start- und Landeplatz der größten Zeppeline. Heute ist es als Olympia-Stützpunkt Trainings- und Wettkampfstätte von Deutschlands Top- und Nachwuchs-Athleten sowie von vielen Breitensportlern.

19.10.2019 – Wo Potsdams Wiege stand

Wo einst Fischer, Soldaten und Bürger lebten, die Glocken der Heiligengeistkirche läuteten, ist viel Altes verschwunden und noch mehr Neues entstanden. Es lohnt sich, zwischen den Resten der Stadtmauer, dem Wassertor und dem Stadtkanal etwas genauer hinzuschauen, um ein interessantes Stück unserer Stadtgeschichte neu kennen zu lernen.

16.11.2019 – “Militärstädtchen Nr. 7”

Das „Militärstädtchen Nr. 7“ war über 40 Jahre lang einer der wichtigsten westlichen Vorposten des KGB: die Deutschlandzentrale der sowjetischen Militärspionageabwehr. Ausgehend vom ehemaligen Gefängnis der sowjetischen Spionageabwehr werden bauliche Relikte der damaligen Geheimdienststadt „Militärstädtchen Nr. 7“ besichtigt und historische Zusammenhänge der deutschen Nachkriegsgeschichte erklärt. Im Gefängnisgebäude können die orginal erhaltenen Haftzellen besichtigt werden sowie eine Ausstellung über die Geschichte dieses Ortes und die Schicksale seiner Gefangenen.

21.12.2019 – Von armen Bauern, reichen Gutsherren und vielen berühmten Grabstätten

Das Dorf Bornstedt fand durch seine unmittelbare Nähe zum Schloss Sanssouci besondere Aufmerksamkeit durch die preußische Königsfamilie. Malerisch gelegen am Bornstedter See ist auch das Krongut Bornstedt, das vom Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Victoria bewirtschaftet wurde. Direkt gegenüber befindet sich die Bornstedter Kirche mit ihrem wildromantischen Friedhofsgarten und zahlreichen historischen Grabstätten. Hier fanden unter anderem Peter Joseph Lenné und Ludwig Persius ihre letzte Ruhe.