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Thomas Scheffer untersucht die Schnittstelle zwischen Wahrnehmung, Bildtheorie und digitaler Kultur. Seine Werkreihe MIND MACHINE erzeugt Glitch-Phänomene, die weder im technischen System noch im digitalen Bild selbst entstehen, sondern im Wahrnehmungsprozess der Betrachtenden.

Während algorithmische Systeme und KI-generierte Bilder unsere visuellen Erfahrungen zunehmend vorstrukturieren, verweigern sich Scheffers Arbeiten einer unmittelbaren Lesbarkeit. Farbe wird zur Instabilitätszone; Blickbewegung, Körperhaltung und Aufmerksamkeit werden Teil des Bildgeschehens. Ausgehend von Max Imdahls Begriff der Ikonik fragen wir, was geschieht, wenn der Vollzug des Sehens selbst prekär wird. Vielleicht lässt sich dieser Moment als perzeptiver Glitch beschreiben: als Irritation, die sich zwischen Bild, Körper und Wahrnehmung ereignet.

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Ein Projekt im Rahmen von "Von hier aus Zukunft - Kulturland Brandenburg 2026/2027"

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kostenfrei: ja Anmeldung kontakt@verena – voigt-pr.de

Ansprechpartner:in

Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V.

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