Ja, manchmal beneidet man die Tiere um ihren wohligen Winterschlaf. Einfach einigeln und erst wieder wach werden, wenn die Frühlingssonne das erste Grün aus dem Boden lockt. Aber will man wirklich auf den Winter verzichten – auf die besinnliche Vorweihnachtszeit, die gemütlichen Stunden im Café, den wohltuenden Parkspaziergang durch den knirschenden Schnee? Wir haben 10 Gründe zusammengetragen, warum es sich lohnt, den Winter in Potsdam zu genießen.
Wir helfen Ihnen gern bei der Reiseplanung. Bei Fragen rund um Potsdam, der Vermittlung von Unterkünften oder der Buchung von Veranstaltungstickets steht Ihnen unser Service Center telefonisch unter +49 (0)331 27 55 88 99 oder per E-Mail an info@potsdamtourismus.de zur Verfügung. Vor Ort sind wir in unserer Tourist Information Am Alten Markt sowie der mobiagentur im Potsdamer Hauptbahnhof persönlich für Sie da.
Die Führung "Granatapfel-Spaziergang und Stadt-Genuss" beleuchtet die Stadtgeschichte und folgt den Spuren des Granatapfels durch Potsdams Mitte. Spannende Anekdoten entführen in die Antike, ins Voltairezimmer Friedrichs des Großen, in die Medizin und die Welt der Literatur. Es warten Köstlichkeiten, die die Besonderheit dieser exotischen Frucht nachempfinden lassen und die Stadtführung versüßen – vom Museum Barberini über den Alten und Neuen Markt durch die Innenstadt zum Holländischen Viertel.
Im DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam werden Werke aus der ehemaligen DDR, die Teil der Sammlung Hasso Plattners sind, in neuem Kontext gezeigt. Unter anderem Fotografien von Stan Douglas, der Potsdamer Schrebergärten Anfang der 1990er-Jahre ablichtete und die Stadt unmittelbar nach der Wende dokumentierte. Im Museumscafé „Hedwig“, welches ohne Eintritt zugänglich ist, eröffnen sich ebenfalls neue Blicke auf die Stadt.
In der kalten Jahreszeit werden die von den Landschaftsarchitekten vergangener Jahrhunderte gestalteten Sichtbeziehungen besonders erlebbar. Das entspannt nicht nur die Augen, sondern auch die Seele. Einer der schönsten Orte, um solche Sichtbeziehungen bei einem Winterspaziergang zu genießen, ist der Park Babelsberg. Eine hügelige Oase zwischen Villenkolonie Neubabelsberg, Humboldtbrücke und dem Tiefen See, mit aufwendig gestalteten Landschaften aus weiten Wiesen, kleinen Wäldern und pittoresken Wasserläufen.
6. Im beschaulichen Weberviertel böhmischem Handwerk nachspüren
Läuft man durch das Weberviertel im Potsdamer Stadtteil Babelsberg, taucht man ein in eine fast dörfliche Idylle. Die romantischen Weberhäuser ließ Friedrich II. im Jahr 1750 für böhmische Glaubensflüchtlinge bauen. Religions- und Steuerfreiheit im Tausch für gutes böhmisches Handwerk. Die Weber und Spinner verarbeiteten Baumwolle sowie heimische Seide. Der König wollte nicht auf den Import des Luxusguts angewiesen sein und setzte alles daran, seinen Traum von der eigenen Seidenproduktion wahrwerden zu lassen. Die Straßennamen und das Stadtteilmuseum Weberstube Nowawes sind nur einige Zeugnisse, die an die Geschichte des Viertels erinnern.
7. Beim Wellness die Seele baumeln lassen
Eine Auszeit in den Wintermonaten tankt die Depots auf und spendet Energie für kühlere Tage. Den Alltag vergessen und mit wohltuenden Klängen die Seele aufwärmen. Eine rundum sorgenfreie Wellnessauszeit ist das i-Tüpfelchen der Entspannung – Abschalten und einfach nur sein.
Blu – Das Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg
Kongresshotel Potsdam
Europäischer Fernwanderweg E11 – Von Potsdam nach Nikolassee
Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch das winterliche Potsdam bieten die sommerlichen Temperaturen in der Biosphäre Potsdam die perfekte Möglichkeit zum Aufwärmen. Unweit der Innenstadt präsentiert sich bei der Ausstellung „Farbwunder Tropen“ ein Meer aus farbigen Blüten und Blättern. Entlang dichter Dschungelpfade kann man die faszinierende Flora tropischer Regenwälder erkunden und sich vom Anblick wunderschöner Pflanzen verzaubern lassen.
10. Veranstaltungstipps für die Winterzeit