Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße
Im Potsdamer Villenviertel lag 1945 bis 1994 die sowjetische Geheimdienststadt „Militärstädtchen Nr. 7", ein abgeriegeltes Areal mit eigener Infrastruktur und Verwaltung. In diesem Netzwerk aus Kasernen und Verwaltungsgebäuden lag auch der einstige Sitz der Evangelischen Frauenhilfe, umfunktioniert zum Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Militärspionageabwehr. Die Gedenkstätte Leistikowstraße zeigt, wie Infrastruktur und Schicksale der Inhaftierten zum Netzwerk der Erinnerung verbunden sind.
Geöffnet: 11 bis 18 Uhr
Angebot: 11:30 / 16:30 Uhr Führung: frauenHAFT (Dauer: 30 Minuten). 12:30 Uhr Führung Haftschicksale. 14 Uhr Film: „Das Siebente Städtchen. Die Geschichte eines geheimen Ortes in Potsdam“ (1995) und Vortrag von Iris Bauer (ZZF). 15 Uhr Führung: Die „verbotene Stadt” (Dauer: 1 Stunde)
Gastronomisches Angebot vor Ort
Website: leistikowstrasse-sbg.de
Erreichbarkeit mit ÖPNV: Haltestelle Persiusstraße Bus 603. Haltestelle Puschkinallee/Alexandrowka Tram 92/96 vom Hbf. Potsdam
Weitere Informationen:
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
- Der Besuch der Denkmale und die dazugehörigen Angebote sind kostenfrei. Kostenpflichtige Angebote sind mit Preisen ausgewiesen. Spenden sind in allen Denkmalen erwünscht.
Ansprechpartner:in
Franziska Fürstenau







