Einsteins Paradies und viel Kultur

  • © Blick über die Havel auf Geltow
  • © Rast am Ufer des Schwielowsees
  • © Obergeschoss des Einsteinhauses, Foto TMB-Fotoarchiv/Hans Bach
Eine Runde um den Schwielowsee bei Potsdam steckt voller Verlockungen (32 km).

Theodor Fontane schwärmte vom „Medaillon der Havelkette“, Albert Einstein fühlte sich in seiner Umgebung gar wie im Paradies und Landschaftsmaler zieht die Natur hier seit mehr als 100 Jahren magisch an. Der gleich hinter der südwestlichen Potsdamer Stadtgrenze beginnende Schwielowsee und der davor gelegene Templiner See versetzen die Radler an ihren Ufern auch heute auf Anhieb in gute Laune. Nicht nur die schönen Aus- und Einblicke in die Natur machen Lust auf einen Halt, sondern auch verlockende Badestellen.

Ohnehin besteht auf dieser leicht zu bewältigenden Tour die keineswegs bedenkliche Gefahr, dass der vorher festgelegte Tagesplan durcheinander gerät. Viel zu zahlreich reihen sich Plätze zum Schauen, Staunen und zum Picknicken aneinander. Dazu zählen das Barockschloss Caputh des Großen Kurfürsten mit dem einzigartigen Fliesensaal, das Sommerhaus von Einstein am Rande von Caputh oder das reizvolle Museum der Havelländischen Malerkolonie in Ferch. Auch Petzow mit dem Schlosspark und Geltow mit dem Handwebereimuseum lohnen einen Abstecher.

Start/Ziel: Potsdam
über: Caputh, Ferch, Petzow

Sehenswürdigkeiten an der Strecke

Karten / Literatur

  • Freizeitkarte „Havelseengebiet“, 1:50.000, Landesvermessung Brandenburg, ISBN 978-3-7490-4034-6, 5,00 Euro
  • Potsdamer Havelseen, 1:35.000, Verlag Dr. Barthel, ISBN 978-3-89591-088-0, 4,90 Euro